Kolloquium

Kolloquium

Während des Semesters veranstaltet das Haifa Zentrum für Deuschland und Europa Studien regelmäßig Institutsseminare. Die Seminare finden jeden Donnerstag von 14.30 Uhr bis 16 Uhr im Raum 570 des Education Buildings statt. Die folgenden Vorträge werden im akademischen Jahr 2016/2017 stattfinden. Wenn sie auf Veranstaltungen davor zugreifen möchten, scrollen sie bis zur Linkliste runter.  

 

Akademisches Jahr 2016/2017

 

MdB Christian Lange, Parlamentarischer Staatssekretär in Deutschland
15. Juni 2017, Raum 101, Auditorium, 1. Etage im Student Building

Deutschland wird derzeit Zeuge eines fundamentalen Wechsels öffentlicher Diskurse im Internet, insbesondere in sozialen Netzwerken. Dieses Phänomen wird häufig mit Begriffen wie „Falsche Fakten“ und „Volksverhetzung“ beschrieben. Propaganda sowie ein massiver Anstieg von Hassverbrechen – wenn sie nicht eingeschränkt und effektiv strafrechtlich verfolgt werden – stellen eine ernsthafte Bedrohung unserer friedlichen Gesellschaft ebenso wie unserer liberalen, offenen und demokratischen Lebenweise dar. Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist eine wertvolle Errungenschaft. Es gewährleistet offene Diskussionen innerhalb einer lebendigen Demokratie. Dennoch endet die freie Meinungsäußerung an dem Punkt, an dem das Strafrecht beginnt. Die strafrechtliche Verfolgung von Hassverbrechen, Diffamierung und Beleidigung sollte in sozialen Netzwerken ebenso wenig Platz haben wie auf der Straße. Unternhemen, die großen Profit mit ihren Plattformen erzielen, können sich nicht weiterhin aus ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft zurückziehen.

Um die sozialen Netzwerke zu verpflichten, Beschwerden über Volksverhetzung und die damit verbundenen strafrechtlich relevanten Inhalte schneller und wirksamer zu bearbeiten, zielt das „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ der Deutschen Bundesregierung auf die Einführung gesetzlicher Regelungen für soziale Netzwerke. Das Gesetz sieht die Berichtspflicht für soziale Netzwerke vor, die ihren Umgang mit Beschwerden über Volksverhetzung und den damit verbundenen strafrechtlich relevanten Inhalten darlegen; es legt fest, dass soziale Netzwerke ein effektives System des Beschwerdemanagements vorweisen müssen, das die Verantwortlichkeit für soziale Netzwerke sowie verantwortliche Personen benennt sowie authorisiert ist, Dienstleistungen in der Bundesrepublik Deutschland entgegenzunehmen. Verstöße gegen diese Verpflichtungen sind strafbar und werden mit Bußgeldern geahndet, die gegen die Unternehmen sowie individuell gegen Manager verhängt werden. Darüber hinaus ermöglicht das Gesetz den Opfern der Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte im Internet, die Bereitstellung der Teilnehmerdaten der Straftäter von den Betreibern der Provider auf Grundlage gerichtlicher Anordnung zu erreichen.

Prof. Robert Kappel, ehemaliger Präsident des GIGA-Instituts, Hamburg
8. Juni 2017, Library Auditorium, Raum 146, Hauptgebäude

Wohin entwickelt sich die weltweite Wirtschaft? Zahlreiche aktuelle Entwicklungen geben Anlass zur Sorge. Die Entwicklung der weltweiten Wirtschaft entspricht nicht den Erwartungen. Auf den Beginn der globalen Finanzkrise folgend, spielen die G20 eine wesentliche Rolle in der Stabilisierung der Wirtschaft sowie der Finanzmärkte. Heute, etwa 10 Jahre später, setzt sich die bedeutende Rolle der G20 fort, die sie in der Bewätigung der anhaltenden konkreten Auswirkungen der Krise spielen. Die Stabilität der globalen Wirtschaft hat sich seit dem verbessert. Als ein Forum bringen die G20 die führenden Vertreter der industrialisierten sowie der aufkommenden Wirtschaftmärkte zusammen.

Zusammen stellen sie etwa drei Viertel der Weltbevölkerung dar, mehr als vier Fünftel der globalen GDP und drei Viertel des Welthandels. Die G20 tragen Verantwortung, die drängenden Fragen unserer Zeit anzusprechen. Die Herausforderungen haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Geopolitische Konflikte, Terrorismus, Migration sowie Flüchtlingsbewegungen, Armut, Hunger und Epidemien sowie der zunehmende Klimawandel stellen gewaltige Belastungen für die Gesellschaften weltweit dar und wirken sich weitreichend auf die ökonomische Entwicklung aus.

Welche Rolle spielen die G20? Sind sie in der Lage, die Konflikte, die wachsende Fragmentierung der internationalen Wirtschaft und der politische Ordnung zu reduzieren und zukünftige Ausgliederungen zu verhindern? Werden sie die Globalisierung sowie den Handel in der zunehmend multipolaren Welt steuern können?

Prof. Mehmet Tugtan, Fakultät für Internationale Beziehungen, Istanbul Bigli Universität
4. Mai 2017, Library Auditorium, Raum 146, Hauptgebäude

Die Türkei war das einzige muslimische Mitgliedsland der NATO. Die Mitgleidschaft des Landes in dem Bündnis, inzwischen seit 65 Jahren, war Mittelpunkt der Debatte in der Türkei und ebenso unter den übrigen Mitgleidsstaaten der NATO. Der wichtigste Aspekt zwischen der Türkei und den NATO Büdnispartnern sind immerzu die divergenten Erwartungen bezüglich des Nahen Ostens gewesen.

Dieser Vortrag verfolgt die Zielsetzung, den ursprünglichen Prozess der Mitgliedschaft von 1949 bis 1952 mit einem anderen Fokus anzugehen: die Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten der Parteien im Mittleren Osten als unerfüllten Vertrag auf beiden Seiten zurückdatiert auf die ursprüngliche Ära der Mitgliedschaft. Das Hauptargument wird sein, dass aus der Perspektive eines internationalen Systems der Nahe Osten, in der ansonsten institutionalisierten Beziehung der Türkei mit ihren europäischen und amerikanischen Verbündeten,  der bilaterale „Wilde Westen“ geblieben ist.


Dr. Sagi Schaefer, Assistenzprofessor für Moderne Deutsche und Europäische Geschichte an der Tel Aviv University
27. April, 2017, Library Auditorium, Raum 146, Hauptgebäude

Sagi Schaefer ist Assistenzprofessor für Moderne Deutsche und Europäische Geschichte an der Tel Aviv University. Er erhielt seine Promotion von der Columbia University im Jahr 2011. Er war Gaststipendiat am Europäischen Hochschulinstitut Florenz und Postdoktorand an der Hebrew University, seit 2012 arbeitet Sagi Schaefer an der Tel Aviv University. Sein Buch „States of Division: Border and Boundary Formation in Cold War Rural Germany“ erschien 2014 im Verlag Oxford University Press. Das Buch analysiert den Prozess der Deutschen Teilung durch die Perspektive der Entstehung der Grenze. Sagi Schaefer veröffentlichte u.a. Artikel über den Tourismus des Eisernen Vorhangs in Westdeutschland sowie die Verbindung zwischen innerdeutscher Politik, sozialen Verflechtungen in den Grenzgemeinden und den graduellen Zerfall der grenzüberschreitenden regionalen Identifikation im Verlauf des Kalten Krieges.


Dr. Ulrike Mitter, Donzentin für Islamstudien an der Universität Hamburg

20. April 2017, Library Auditorium, Raum 146, Hauptgebäude

Ulrike Mitter legte ihren Master Abschluss in Islamstudien an der Universität Hamburg ab (über Christen im muslimisch geprägten Spanien) und promovierte an der Nijmegen University (über die Ursprünge des Islamischen Rechts). Sie doziert regelmäßig an der Universität Hamburg auf dem Gebiet der Islamstudien. Seit 2002 ist sie als DAAD Dozentin für Deutsch als Fremdsprache tätig und leitete die DAAD Informationszentren in Baku und Damaskus.

Ihr Vortrag beschäftigt sich mit dem interessanten und bekannten prophetischen Ausspruch (Hadith), dass in der Hölle Frauen die Mehrheit darstellen würden. Beginnend mit dem historischen Kontext wirft der Vortrag die Frage nach den Ursprüngen des Hadith auf. Können wir feststellen, wann der Hadith entstanden ist und wer ihn bekannt gemacht hat? Im Versuch, eine Antwort auf die Frage zu finden, wird eine Methode verwendet, die die Analysen des Hadith-Textes und den Abschnitten der Überlieferung verbindet. Anschließend werden die Auswirkungen und Interpretationen dieses provokanten Textes in der modernen Welt beleuchtet – dabei stehen die Diskussionen im Internet und an europäischen Universitäten, insbesondere in Deutschland, im Vordergrund. Es überrascht nicht, dass Frauen, im Gegensatz zu Männern, nicht erfreut sind über die Aussage. Der Hadith erlaubt viele Rückschlüsse über die (legale) Situation musimischer Frauen sowie das Verhältnis von Männern und Frauen in der frühen Phase des Islam sowie in der mordernen Zeit.

Verena Shifferman, DAAD Informatin Center Israel: Studien- und Forschungsmöglichkeiten in Deutschland –Information über das System der höheren Bildung und Finanzierungsoptionen

30. März, 2017 – Rabin Observatorium, Rabin Gebäude

Die Direktorin des DAAD Information Center in Tel Aviv, Verena Shifferman, wird Informationen  über das Studium und Forschung in Deutschland für Studenten und wissenschaftliches Personal vermitteln. Seit der DAAD 1925 gegründet wurde, haben mehr als 1.9 millionen Wissenschaftler in Deutschland und im Ausland DAAD – Förderung erhalten.  Er ist eine registrierte Verband und seine Mitglieder sind deutsche Institutionen höherer Bildung und Studentenschaften. Seine Aktivitäten gehen weit darüber hinaus nur Zuschüsse und Stipendium zu vergeben. Der DAAD unterstützt die Inetnationalisierung deutscher Universitäten, fördert Deutschstudien und die deutsche Sprache im Ausland, hilft Entwicklungsländern effektive Universitäten zu etablieren und gibt  Entscheidungsträgern Ratschläge in Kultur, Bildungs- und Entwicklungspolitik. Das Ziel des DAAD Centers in Israel ist die Stärkung der Beziehung zwischen deutschen und israelischen akademischen Institutionen.

Prof. Christoph Schulte, Fakultät für Judaistik und Philosophie
23. März, 2017 - Library Auditorium, Raum 146, Hauptgebäude

Die jüdischen Salonnières von Berlin wurden häufig mit der Deutschen Romantik in Verbindung gebracht. Der Vortrag regt ein anderes Modell an: Die jüdischen Salionnères von Berlin waren Töchter, Schwestern oder Ehefrauen von Maskilim, ihre Salons waren Erbe, Umfeld und Ort der Haskalah. Aus einer Geschlechterperspektive weisen die jüdischen Salons von Berlin eine neue Ära der Jüdisch-Christlichen Beziehungen aus: Das aufklärerische Modell der Jüdisch-Christlichen Freundschaft wurde durch das neue Modell der hetero-erotischen Jüdisch-Christlichen Beziehungen verdrängt, wodurch die jüdischen Salonnière bestärkt wurden und eine führende intellektuelle und soziale Rolle einnehmen.

Prof. Stefan Ihrig, Fakultät für „General History“, HCGES, Eren Önsöz, Regisseur: Filmvorstellung von „Haymatloz“
26. Januar, 2017 – Raum 146, Library Auditorium, Hauptgebäude

HAYMATLOZ erzählt die Geschichte von Juden und anderen anti-faschistischen Emigranten, die eine Zufluchtsstätte in der Türkei gefunden haben, eine andersartige und relativ unbekannte Migrationsgeschichte zwischen Deutschland und der Türkei.

Prof. Stefan Ihrig, HCGES: Justifying Genocide - Germany and the Armenians from Bismarck to Hitler

19. Januar 2017 • Library Auditorium, Room 146, Main Building 

Prof. Stefan Ihrig, Historiker der Universität Haifa, beschäftigt sich mit verschiedenen Themen der europäischen und nahöstlichen Geschichte. Bei diesem Vortrag geht Herr Prof. Ihrig auf die vergessene Epoche der deutsch-türkischen Verhältnisse ein. Gleichzeitig werden die bisher oft in einer großen Raum- und Zeitdistanz voneinander getrennt wahrgenommene Schoah und die Armeniergräuel aus einer zusammenhängenden Perspektive betrachtet.

Prof. Dr. Marc Silberman, Professor Emeritus at the University of Wisconsin: Readings and Misreadings: Scholarship on East Germany from a Culprit’s Perspective

December 15, 2016 • Library Auditorium, Room 146, Main Building

Silberman wurde in den USA als Gelehrter der ostdeutschen Literatur in den frühen 1970er Jahren zu jener Zeit ausgebildet, als es großes Misstrauen und wenig Wissen über dieses Land hinter dem "Eisernen Vorhang", der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) gab. In diesem Seminar wird er die Art und Weise rekonstruieren, wie die DDR in den 1970er und 1980er Jahren ein Thema von nordamerikanischen humanistischen und sozialwissenschaftlichen Gelehrten war, indem er seine eigenen Erfahrungen als Fallstudie verwendet.


Prof. Dr. Sylvia Bashevkin, Fakultät für Politikwissenschaft der Universität Toronto: Frauen als Führungspersönlichkeiten der Außenpolitik – Evaluation der Nationalen Sicherheit und der Politik des Feminismus seit 1980

8. Dezember 2016, Auditorium der Bibliothek, Raum 146, Hauptgebäude

Sylvia Bashevkin ist Professorin an der Fakultät für Politikwissenschaft an der Universität Toronto. Bekannt für ihre Forschungsmitarbeit im Bereich der Vergleichenden Politikwissenschaft, beschäftigt sie sich derzeit mit der Beteilugung von Frauen an führenden Positionen in der Außenpolitk. Sie ist die Verfasserin des Buches „Women, Power, Politics: The Hidden Story of Canada`s Unfinished Democracy“.

Was wissen wir über die Beteiligung von Frauen in führenden politischen Positionen? Wie dienlich sind die Theorien, die Gender und Leitung betreffen, in Bezug auf die gegenwärtigen Eliten der Außenpolitik? Welche Typen der methodischen Annäherung sind am ehesten geeignet für eine Untersuchung der Nationalen Sicherheit sowie der Politik des Feminismus in der politischen Exekutive? Welche Schlüsse können wir aus den zugänglichen Daten der US-amerikanischen Entscheidungsträger ziehen, darunter ebenfalls der Bezug zu den Beziehungen zu Europa?

Dr. Stefan Vogt, Goethe Universität, Frankfurt am Main: Subalterne Postitionierungen: Deutscher Zionismus im Feld des Nationalismus in Deutschland, 1890-1933
1.Dezember, 2016 – Library Auditorium, Raum 146, Main Building

Stefan Vogt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Martin Buber Lehrstuhl für Jüdisches Gedankengut und Philosophie und Privatdozent für Moderne Geschichte an der Fakultät für Geschichte an der Goethe Universität in Frankfurt am Main. Er erhielt seinen Doktortitel von der Freien Universität Berlin und hat an der Universität von Amsterdam, an der Universität von New York und an der Ben-Gurion Universität im Negev gearbeitet.

In diesem Vortrag wird Stefan Vogt sein neues Buch „Subalterne Postionierungen: Deutscher Zionismus im Feld des Nationalismus in Deutschland, 1890 – 1933 vortellen, das die Beziehung zwischen deutschem Zionismus und deutschem Nationalismus erforscht. Der Deutscher Zionismus representiert nur einen kleinen Teil der Zionistischen Weltorganisation, war jedoch trotzdem eine der organisatorischen und intelektuellen Zentren der Bewegung. Er wurde charakteriesiert durch eine speziell ausgeprägte Spannung zwischen einer Affinität zur Ideologie des deutschen Nationalismus, radikale und völkische Versionen mit inbegriffen, und der Neigung zu außergewöhnlich moderater Nationalpolitik.

Professor Ivan Ilchev, Rector Sofia Universität: Der lange und gewundene Weg: Bulgarin in der Europäischen Union.
17. November, 2016 – Library Auditorium, Raum 146, Main Building

Programm (pdf)

Nachdem prof. Ivan Ilchev seinen Doktortitel in Geschichte erhielt, war er Mitglied als Aushilfsprofessor an der Fakultät für Geschichte. Später wurde er Dozent an der Sofia Universität und lehrte Frühe Moderne Geschichte und Moderne Geschichte der Völker im Balkan. Außerdem ist Prof. Ilchev Autor zahlreicher Artikel, Rezensionen, populärer wissenschaflticher Filmskripte und Monographien.  2007 wurde Prof. Ilchev der Rektor der Sofia Universität.

Michael Schindegger, Regisseur: Nr.7 (Film)
3. November 2016 – Raum 207, Dr.Hecht Arts Center

Michael  Schindegger lebt seit 30 Jahren mit seinem Vater und seinen Brüdern in einem Wohnungskomplex im zweiten Distrikt von Wien, Leopoldstadt, Haus Nr. 7. Trotzdem kennt er die Nachbarn kaum. Er entscheidet sich dazu das zu ändern kurz bevor er seine Verlobte heiratet und auszieht. Mit der Kamera in der Hand, klingelt er an allen Haustüren und stellt sich den mehrsprachigen, hautsächlich jüdischen Bewohnern vor.
Michael Schindegger wurde in einer großen Familie in Wien geboren und großgezogen. Er studierte am Higher Technological College für Photographie und an der Film Akademie Wien  unter dem bekannten Österreichischen Kameramann Chistian Berger.



Akademisches Jahr 2015/2016

Dr. Angelika Timm: Politics and Memory. Israel, the two German states and Austria
16. Juni 2016 • Library Auditorium, Room 146, Main Building

Angelika Timm

Drei Staaten wurden nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet des Deutschen Reiches gegründet – die Bundesrepublik Deutschland (West-Deutschland), die Deutsche Demokratische Republik (Ost-Deutschland) und die Republik Österreich. Die sehr ähnlichen Hintergünde regen einen Vergleich ihrer Nachkriegspolitik, besonders ihre Einstellung zum Holocaust und dem Staate Israel, an.

Die Politik der drei Nachfolgestaaten bezüglich Israels waren sehr unterschiedlich. Während Österreich Israel nach dem Unabhängigkeitskrieg 1949 de-facto anerkannte und diplomatische Beziehungen bereits 1956 aufnahm, tauschte West-Deutschland erst 1965 mit Israel aus; die DDR hatte nie diplomatische Beziehungen mit Israel.

Die bilateralen Beziehungen stellen mehrere Fragen: Welche Rolle spielten die Interessen der politischen Eliten und ihrer Verbündeten während des Kalten Krieges? Warum bat Israel nur Ost- und West-Deutschland um Reparationen, aber nicht Österreich? Welche Rolle spielte die Nahost-Politik von Deutschland und Österreich?

Der Vortrag analysiert erst den Kontext der West-, Ost-Deutschen und Österreichischen Politik gegenüber Israel von 1948 bis 1990. Der zweite Teil des Vortrages spricht kurz die wichtigesten Perioden der bilaterale Beziehungen an und verdeutlicht die Unterschiede oder Ähnlichkeiten anhand relevanter Beispiele.


Dr. Clemens von Goetze: The Current Crises in Europe and Present and Future of German-Israel Relations
9. Juni 2016 • Library Auditorium, Room 146, Main Building

Dr. Clemens von Goetze ist aktuell der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Israel. Nach dem er sein erstes und zweites Staatsexam beendet hat, erlangte er 1990 seinen Doktor in Recht an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit seiner Dissertation “Die Außenvertretung Berlins(West). Zugleich ein Beitrag zu den Rechten der Alliierten bei der deutschen Einigung”.

Dr. Clemens Goetze was Referent für Politik-, Rechts und Konsularwesen an der Botschaft auf den Philippinen, Persönlicher Referent der Außenminister der Bundesrepublik Deutschland Dr. Klaus Kinkel und Joschka Fischer, Ständiger Vertreter des Botschafters  und Leiter der politischen Abteilung in Ankara,  Stellvertretender Leiter des Leitungstabes im Auswärtigen Amt, Ständiger Vertreter bei der EU in Brüssel, Ständiger Vertreter im Politischen und Sicherheitspolitischen Komitee der EU und bei der WEU, Leiter der Abteilung für Afrika, Asien, Latein Amerika , Naher- und Mittlerer Osten.

Dr. David Ohana: Friedrich Nietzsche and Jewish Modern Thought
2. Juni 2016 • Library Auditorium, Room 146, Main Building

OhanaDie sechs Denker, die in dieser Studie besprochen werden – Zeitlin, Rosenzweig, Buber, Scholem, Kurzweil und Eldad – hatten verschiedene Grade von ketzerischer Religion. „Nietzsches Revolution“ ist ein zentraler Ort der Kristalisation der religiösen und nationalen Perspektiven. Zeitlin, Rosenzweig und Kurzweil sind in ihrer endgültigen Analyse blieben der jüdischen Religion in dem Sinn treu, den Georg Simmel dem Konzept „Religion“ gab – die institutionalisierte Struktur des Systems des Glaubens mit ihren Institutionen und Gesetzen; Buber und Scholem fallen unter das Stichwortvon Simmels Konzept von „Religiösität“ mit seinem breiten Horizonten und ihrer Vielfalt an Möglichkeiten ohne die formale Sturktur; Eldad dachte in einer Sphäre jenseits der „Religion“ und der „Religiösität“ und sah sich selbst als ein „nationaler“ Jude erhalten durch die nationalen Traditionen seiner Leute. Gleichzeitig waren die allgemeinen Eigenschaften dieser Figuren (ausgenommen Kurzweil, der orthodox war) ihre nicht-religiöse Religiösität: Ein Seelenzustand zwischen einer Haltung der Leugnung, der Skepsis und der Überraschung, welche die Grundlagen des jüdische Glaubens und der Institutionen der jüdischen Religion untergraben, und eine drohende Sehnsucht, ein Verlangen nach der Präsens Gottes.


Doron Arazi: Ostracism, Acceptance, Admiration: German Brands in Israel between Holocaust Memory and Consumer Pragmatism, 1929-2016

14. April  2016 • Library Auditorium, Room 146, Main Building

Der Handel mit Deutschland führte die Israelis an die Spitze eines Dilemmas – zwischen ökonomischer Notwendigkeit auf der einen Seite und der Abneigung gegen alles Deutsche, die natürliche Antwort auf die Schrecken des Holocaust, auf der anderen Seite. Verbrauchsgüter auf israelischen Märkten projezierten dieses Dilemma in das persönliche Leben viel direkter als der intergovernmentaler Handel der „Shilumim“- Einigung es jemals konnte. So war die Entwicklung der Einstellung zu deutschen Marken von verbreiteter Ablehnung zu enthusiastischer Akzeptanz, kurz gesagt, die Geschichte der Entwicklung der israelischen Gesellschaft von ideologischem Kollektivismus zu individualistischer Überfluss mit vielen Schattierungen der Mehrdeutigkeit, Heulerei und der Leugnung.

Dr. Uri Zilbersheidt: !מפגש אינטקלטואלי לכבוד ספרו של ד"ר אורי זילברשייד - "שוויון חברתי? לא בחוקתנו
7. April 2016 • Room 4026, School of Political Science

Am 7. April 2016 veranstaltete das Institut für Politikwissenschaften und das Haifa Zentrum für Deutschland und Europa Studien der Universität Haifa gemeinsam eine Veranstaltung zu Ehren von Dr. Zilbersheidts neuem Buch “Social Equality? Not in Our Constitution!” The Struggle over the Social Character of the Israeli Constitution from the Declaration of Independence to “Constitution by Broad Consensus” (veröffentlicht 2015). Die Vortrag wurde auf Hebräisch gehalten und wurde an der Universität Haifa vom Institut für Politikwissenschaften und dem HCGES veröffentlicht; er wurde auch in der führenden Tageszeitung Haaretz am 5. April 2016 beworben.

Dr. Zilbersheidts neues Buch ist eine Studie der rechtliche-politischen Entwicklung der israelischen Verfassung in einem weiten Sinne. Methodisch integriert die Studie politische Philosophie und empirrische Untersuchungen.

Dr. Giacomo Petrarca: The concept of silence in Franz Rosenzweig and Henri Bergson. A comparison.

31. März 2016 • Library Auditorium, Room 146, Main Building

VergleichStille ist die Grenze des Wortes. Die Philosophie hat stets mit der Macht der Stille gekämpft, welche die Weite der Welt reduziert und einschließt. In seinem Buch The Star of Redemption (Der Stern der Erlösung, 1921) grenzt Franz Rosenzweig (1886-1929) diesen Gegensatz zwischen Stille und Wort in zentraler Relation zwischen Pragmatismus und zur Schöpfung/Erkenntnis ab. Die Stille des Pragmatismus ist die Stille der Tragödie, die Stille der Irrelation wie Rosenzweig schreibt: «for that is the distinctive sign of the Self, the seal of its greatness, and the mark of its weakness: it is silent. The tragic hero has only one language that is in perfect accordance with him: precisely, silence» (tr. B. Galli, p. 85). Ganz im Gegenteil, die Schöpfung ist auch die Schöpfung des “Wortes” und die Erkenntnis ist die Öffnung der dialogischen Form: die Rede (wahrer Dialog). Laut Rosenzweig erhält die Stille trotzdessen ihren fundermentalen Platz in der Logik der Sprache. Es ist nicht nur eine Grenze gegen die Welt, es ist auch sein unaufhörlicher und pontentieller Ursprung. Aus Rosenzweigs Perspektive entwickeln diese unerschiedlichen Konzepte der Stille eine tiefe Wichtigkeit in seiner philosophische und theologischen Reflextion.

Der Vortrag versucht die verscheidenen rosenzweig’schen Versionen der Stille freizulegen und versucht einen Vergleich mit den Bergson’schen Konzeptionen der Stille, besonders gezeigt in seinem Essay über direkte Daten des Bewusstseins (Essai sur les données immédiates de la conscience, 1889) un din anderen Texten, in denen Bergson (1859-1941) das Problem der Stille in Bezug zu den Grenzen der Sprache anspricht. 

Prof. Derek Penslar: Theodor Herzl, Race and Empire
17. März 2016 • Library Auditorium, Room 146, Main Building

Dieser Vortrag untersucht Feuilletons die Herzl für die Neue Freie Presse schrieb und die Ideen über Kolonialismus, Rasse und Imperium ausarbeiten, welche nur aus den Tagebüchern oder seinen Penslarexpliziten zionistischen Texten  hervorgehen. Die Feuilltons sind zwar formalistisch und gesittet, dennoch sind sie in der Lage unbegrenztes Sentiment auszudrücken. Prof. Penslar stellt Herzls Tagebücher - privat geschrieben, aber für die Öffentlichkeit gedacht – neben seine journalistischen Schriften, welche direkt für die Öffentlichkeit geschrieben wurden und manchmal Herzls private Gefühle zeigten. Das Zwischenspiel zwischen Tagebuch und Feuilleton bestätigen, dass Herzl tief in das fin de siècle colonial and den radikalen Diskurs eingebettet war, zeigt aber auch die komplexe Mischung aus Sympathie und Antipathie zu kolonisierten Menschen und einen starken Unterschied zwischen Herzls Blick auf den Orient und Afrika.



Prof. Eli Salzberger: The German influence on the Israeli legal system

3. März 2016 • Room 570, Education Building

Prof. Eli Slazberger ist der Diektor des Haifa Zentrum für Deutschland und Europa Studien und des Minerva Zentrums für Rechtsstaatlichkeit unter extremen Umständen.

Salzberger ist Absolent der Fakultät für Recht der Hebräischen Universität Jerusalem und machte seinen Doktor an der Oxford University über die ökonomische Analyse der Doktrin der Gewaltenteilung. Der Vortrag diskutiert den implizieten und expliziten Einfluss deutschen Rechts und Rechtssprechung auf das israelische Rechtssystem und besonders auf das israelische Verfassungsgericht durch die in Deutschland geboren und ausgebildeten Richter, welche die Hälfte der Verfassungsrichter in den erste drei Jahrzenten der israelischen Geschichte ausmachten.

Prof. Richard Wolin: ’Metapolitics’. Anti-Semitism and the History of Being in Heidegger's Black Note Books
7. Januar 2016 • Room 570, Education Building

Richard Wolin ist ein angesehener Professor für Geschichte, Politikwissenschaft und Vergleichende7Jan Literaturwissenschaften am CUNY Graduate Center. Unter seinen Büchern, welche in zehn Sprachen übersetzt wurden, sind: Heidegger’s Children and The Wind from the East: French Intellectuals, the Cultural Revolution and the Legacy of the 1960s.

Heideggers schwarze Notizbücher repräsentieren unter anderem eine starke Bedeutung seines philosophischen Einsatz für den Nationalsozialismus – und, als solcher, einen Umkehrgrenzpunkt für Heideggers Wissenschaft.

Was die Schwarzen Notizbücher erschreckenderweise aufdeckt ist Heideggers Obsession mit dem „Weltjudentum“ im negativsten und Klischee getriebenen Sinne: als eine zentrale Quelle der kulturelle und soziale Entfelchtung, die für die Erreichung der natinalsozialistischen „Inneren Wahrheit und Größe“ eliminiert werden muss – wie Heidegger es 1935 beschrieb. In seinem Vortrag spricht Prof. Wolin die Frage an wie man das Rätsel der „Großen Denker“, welche von dem Nazi-Regime überzeugt blieben löst, mit dem ungezügelten Rassimus und destruktiven Militarismus, der die Lösung des Untergangs des Westen darstellt.

Dr. Christian Thauer: VW and the Emission Scandal - Political-Economy Implications
10. Dezember 2015 • Room 646, Library Auditorium
Cohen 2

Dr. Christian Thauer ist ein Politikwissenschaftler und Dozent der Internationalen Beziehungen am DAAD Center for German Studies. Da sein wissenschaftliches Hauptinteresse die Frage von Wirtschaft und Governance ist, wurde er begebeten einen Vortrag über VW und den Emissions-Skandal zu halten.

In seinem Vortrag präsentiert er eine politische und ökonomische Interpretation der aktuellen Ereignisse in Bezug zum VW-Skandal.






Dr. Tamer Gazit: The Work of Dr. Willy Cohen
26. November 2015 • Room 646, Library Auditorium

Der Historiker Dr. Willy Cohn war ein Jude, ein Zionist, ein deutscher Pratriot, ein Sozialdemokrat und ein Humanist. Seine Enkelin Dr. Tamer Gazit wurde eingeladen im Rahmen der Verantaltungsreihe des HCGES, in Kooperation mit dem Buceriius Institut, einen Vortrag über die Tragebüche rihren Großvaters zu halten. Diese waren Teil ihrer Forschung über die jüdische Gemeinschaft in Breslau in den Jahren 1933-1941. Die hebräische Übersetzung der Tagebücher, von ihr bearbeitet, wurde vor Kurzem veröffentlicht.

Das Thema der Erhaltung von jüdischer Identität in der verändernden modernen Welt, wo gleiche Rechte und ziviler Status ein integraler Teil der Verfassung der Nationen sind, die Beziehung zwischen der Erhaltung der jüdische Indetität und jüdischer Solidarität und Loyalität im Heimatland, der europäische Beschaffenheit des Wohnsitzstaates, der Fokus der Aufmerksamkeit der West- und Mitteleuropäischen Judentums während des 19. und 20. Jahrhunderts war. Dieses Problem der Identität wurde folgend auf den Aufstieg der Nazis an die Macht der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland aufgezwungen.


Dr. Karin Kneissl: The View of the Middle East from Europe
29. Oktober 2015 • Room 146, Library Auditorium 

Kathrin

In Kooperation mit dem Austrian Cultural Forum Tel Aviv hat das HCGES Dr. Karin Kneissl eingeladen über den Mittleren Osten aus europäische Perspektive zu sprechen. Sie studierte Recht und Arabische Studien; in ihrer Dissertation fokusierte sie sich auf das Grenzkonzept der entgegenstehenden Seiten im Mittleren Osten.

Themen wie die Geopolitik den Mittleren Osten beeinflusst und wie die Förderung von natürlichen Ressourcen auf der Agenda im Mittleren Osten bleibt, werden nun endlich von östlichen und nicht von westlichen Akademikern besprochen, wurden in dem Vortrag besprochen. 


Akademisches Jahr 2014/2015
Akademisches Jahr 2012/2013
Akademische Jahre 2009 - 2011

 
 

News


New Publication of Prof. Fania Oz-Salzberger and Yedidia Z. Stern

Fania Oz-Salzberger/Yedidia Z. Stern (Hrsg.): Der israelische Nationalstaat-
Politische, verfassungsrechtliche und kulturelle Herausforderungen

(Inhaltsverzeichnis und Leseproben online)

Find more information here.


ARTICLE in DIE ZEIT

Prof. Eli Salzberger, Head of the HCGES speaking in the German Newspaper DIE ZEIT about why Israelis think positive about Germany

Article


Im Bucerius Forum: Wo Europa von Israel lernen kann

Comments from Prof.Fania Oz-Salzberger at "Bridging the Gap" in the "Hamburger Abendblatt" from the 22nd of June, 2017.

See here


Shimon-Peres-Prize - Call for applicants

Working in the Israeli-German context and contributing to the relations between the two countries? APPLY NOW for the Shimon-Peres-Award of the Stiftung deutsch-israelisches Zukunftsforum! Deadline until July 31st.

More information click here


CALL FOR PAPERS

Annual Conference of the Israeli Association for the Study of European Integration
Deadline: 31st of July, 2017
More information

here


New Publication of Prof. Fania Oz-Salzberger and Yedidia Z. Stern

Fania Oz-Salzberger/Yedidia Z. Stern (Hrsg.): Der israelische Nationalstaat-
Politische, verfassungsrechtliche und kulturelle Herausforderungen

(Inhaltsverzeichnis und Leseproben online)

Find more information here.


ARTICLE in DIE ZEIT

Prof. Eli Salzberger, Head of the HCGES speaking in the German Newspaper DIE ZEIT about why Israelis think positive about Germany

Article


Im Bucerius Forum: Wo Europa von Israel lernen kann

Comments from Prof.Fania Oz-Salzberger at "Bridging the Gap" in the "Hamburger Abendblatt" from the 22nd of June, 2017.

See here


Shimon-Peres-Prize - Call for applicants

Working in the Israeli-German context and contributing to the relations between the two countries? APPLY NOW for the Shimon-Peres-Award of the Stiftung deutsch-israelisches Zukunftsforum! Deadline until July 31st.

More information click here


CALL FOR PAPERS

Annual Conference of the Israeli Association for the Study of European Integration
Deadline: 31st of July, 2017
More information

here


New Publication of Prof. Fania Oz-Salzberger and Yedidia Z. Stern

Fania Oz-Salzberger/Yedidia Z. Stern (Hrsg.): Der israelische Nationalstaat-
Politische, verfassungsrechtliche und kulturelle Herausforderungen

(Inhaltsverzeichnis und Leseproben online)

Find more information here.


ARTICLE in DIE ZEIT

Prof. Eli Salzberger, Head of the HCGES speaking in the German Newspaper DIE ZEIT about why Israelis think positive about Germany

Article


Im Bucerius Forum: Wo Europa von Israel lernen kann

Comments from Prof.Fania Oz-Salzberger at "Bridging the Gap" in the "Hamburger Abendblatt" from the 22nd of June, 2017.

See here


Shimon-Peres-Prize - Call for applicants

Working in the Israeli-German context and contributing to the relations between the two countries? APPLY NOW for the Shimon-Peres-Award of the Stiftung deutsch-israelisches Zukunftsforum! Deadline until July 31st.

More information click here


CALL FOR PAPERS

Annual Conference of the Israeli Association for the Study of European Integration
Deadline: 31st of July, 2017
More information

here


New Publication of Prof. Fania Oz-Salzberger and Yedidia Z. Stern

Fania Oz-Salzberger/Yedidia Z. Stern (Hrsg.): Der israelische Nationalstaat-
Politische, verfassungsrechtliche und kulturelle Herausforderungen

(Inhaltsverzeichnis und Leseproben online)

Find more information here.


ARTICLE in DIE ZEIT

Prof. Eli Salzberger, Head of the HCGES speaking in the German Newspaper DIE ZEIT about why Israelis think positive about Germany

Article


Im Bucerius Forum: Wo Europa von Israel lernen kann

Comments from Prof.Fania Oz-Salzberger at "Bridging the Gap" in the "Hamburger Abendblatt" from the 22nd of June, 2017.

See here


Shimon-Peres-Prize - Call for applicants

Working in the Israeli-German context and contributing to the relations between the two countries? APPLY NOW for the Shimon-Peres-Award of the Stiftung deutsch-israelisches Zukunftsforum! Deadline until July 31st.

More information click here


CALL FOR PAPERS

Annual Conference of the Israeli Association for the Study of European Integration
Deadline: 31st of July, 2017
More information

here


New Publication of Prof. Fania Oz-Salzberger and Yedidia Z. Stern

Fania Oz-Salzberger/Yedidia Z. Stern (Hrsg.): Der israelische Nationalstaat-
Politische, verfassungsrechtliche und kulturelle Herausforderungen

(Inhaltsverzeichnis und Leseproben online)

Find more information here.


ARTICLE in DIE ZEIT

Prof. Eli Salzberger, Head of the HCGES speaking in the German Newspaper DIE ZEIT about why Israelis think positive about Germany

Article


Im Bucerius Forum: Wo Europa von Israel lernen kann

Comments from Prof.Fania Oz-Salzberger at "Bridging the Gap" in the "Hamburger Abendblatt" from the 22nd of June, 2017.

See here


Shimon-Peres-Prize - Call for applicants

Working in the Israeli-German context and contributing to the relations between the two countries? APPLY NOW for the Shimon-Peres-Award of the Stiftung deutsch-israelisches Zukunftsforum! Deadline until July 31st.

More information click here


CALL FOR PAPERS

Annual Conference of the Israeli Association for the Study of European Integration
Deadline: 31st of July, 2017
More information

here


New Publication of Prof. Fania Oz-Salzberger and Yedidia Z. Stern

Fania Oz-Salzberger/Yedidia Z. Stern (Hrsg.): Der israelische Nationalstaat-
Politische, verfassungsrechtliche und kulturelle Herausforderungen

(Inhaltsverzeichnis und Leseproben online)

Find more information here.


ARTICLE in DIE ZEIT

Prof. Eli Salzberger, Head of the HCGES speaking in the German Newspaper DIE ZEIT about why Israelis think positive about Germany

Article


Im Bucerius Forum: Wo Europa von Israel lernen kann

Comments from Prof.Fania Oz-Salzberger at "Bridging the Gap" in the "Hamburger Abendblatt" from the 22nd of June, 2017.

See here


Shimon-Peres-Prize - Call for applicants

Working in the Israeli-German context and contributing to the relations between the two countries? APPLY NOW for the Shimon-Peres-Award of the Stiftung deutsch-israelisches Zukunftsforum! Deadline until July 31st.

More information click here


CALL FOR PAPERS

Annual Conference of the Israeli Association for the Study of European Integration
Deadline: 31st of July, 2017
More information

here


New Publication of Prof. Fania Oz-Salzberger and Yedidia Z. Stern

Fania Oz-Salzberger/Yedidia Z. Stern (Hrsg.): Der israelische Nationalstaat-
Politische, verfassungsrechtliche und kulturelle Herausforderungen

(Inhaltsverzeichnis und Leseproben online)

Find more information here.


ARTICLE in DIE ZEIT

Prof. Eli Salzberger, Head of the HCGES speaking in the German Newspaper DIE ZEIT about why Israelis think positive about Germany

Article


Im Bucerius Forum: Wo Europa von Israel lernen kann

Comments from Prof.Fania Oz-Salzberger at "Bridging the Gap" in the "Hamburger Abendblatt" from the 22nd of June, 2017.

See here


Shimon-Peres-Prize - Call for applicants

Working in the Israeli-German context and contributing to the relations between the two countries? APPLY NOW for the Shimon-Peres-Award of the Stiftung deutsch-israelisches Zukunftsforum! Deadline until July 31st.

More information click here


CALL FOR PAPERS

Annual Conference of the Israeli Association for the Study of European Integration
Deadline: 31st of July, 2017
More information

here


New Publication of Prof. Fania Oz-Salzberger and Yedidia Z. Stern

Fania Oz-Salzberger/Yedidia Z. Stern (Hrsg.): Der israelische Nationalstaat-
Politische, verfassungsrechtliche und kulturelle Herausforderungen

(Inhaltsverzeichnis und Leseproben online)

Find more information here.


ARTICLE in DIE ZEIT

Prof. Eli Salzberger, Head of the HCGES speaking in the German Newspaper DIE ZEIT about why Israelis think positive about Germany

Article


Im Bucerius Forum: Wo Europa von Israel lernen kann

Comments from Prof.Fania Oz-Salzberger at "Bridging the Gap" in the "Hamburger Abendblatt" from the 22nd of June, 2017.

See here


Shimon-Peres-Prize - Call for applicants

Working in the Israeli-German context and contributing to the relations between the two countries? APPLY NOW for the Shimon-Peres-Award of the Stiftung deutsch-israelisches Zukunftsforum! Deadline until July 31st.

More information click here


CALL FOR PAPERS

Annual Conference of the Israeli Association for the Study of European Integration
Deadline: 31st of July, 2017
More information

here